!!!
                          Aufzucht, Pflege und Impfungen Aufzucht: Ein Tibbie ist ein Eigensinniger und Selbständiger kleiner Hund der seinen eigenen Willen hat, aber  man kann Ihn gut  erziehen und auch einiges Beibringen wenn man Eigensinniger und Starköpfiger ist als er. Geduld und Konsequenz sind 2 der  wichtigsten Punkte bei der Erziehung des Tibbies. Man muß auch darauf gefasst ein, dass ein Tibet-Spaniel oft ausprobiert, wie weit er mit seinem Unfug gehen kann. Gefährliche Gegenstände, unverdauliche oder giftige Substanzen bringt man lieber  außer Reichweite eines Welpen. Zu berücksichten ist auch die große Neugierde eines Tibbiewelpen und sein grenzenloses Vertrauen, es könne ihm nichts Böses passieren, wodurch er mitunter in gefährliche Situationen geraten kann. Wenn man einen Welpen oder Junghund im Haus hat, müssen Türen immer gut zugemacht werden. Kommt ein Welpe in ein anderes Zuhause, dann muss ihm gezeigt werden, wo er sein Häuflein oder sein Bächlein hinmachen darf.  Sie haben die Aufgabe, ihr Hundebaby nach jeder Mahlzeit, nach dem Spiel, beim Aufwachen oder jedes Mal, wenn er durch  Schnüffeln oder Drehen angibt, dass er sich lösen muss, dorthin zu bringen, wo er das darf. Macht er das auf Anhieb oder erst, nachdem er sich draußen nach einiger Zeit erinnert, dass er mußte, dann loben Sie den kleinen Kerl. Haben Sie drinnen nicht aufgepaßt und das Unglück ist schon geschehen, dann hilft auch keine Strafe mehr. Wenn Sie ihn auf "frischer Tat" ertappen, dann ist ein lautes  "Pfui" mehr als genug. Schlagen oder den kleinen Wurm gar mit der Nase in seinen eigenen Schmutz stecken, ist nicht nur sinnlos, sondern auch dumm und grausam für ihn. Das Resultat wäre, dass der Welpe sich verkriecht und sein Bedürfnis irgendwo heimlich erledigt. Siehe :”Stubenreinheit” Pflege Ohren: Das Innere der Ohren sollte Regelmäßig auf Krankheitsanzeichen kontrolliert werden, Sie müssen sauber aussehen und sauber riechen. Zur allgemeinen Reinigung können Sie spezielle Ohrenreiniger aus dem Zoofachhandel oder vom Tierarzt verwenden. Achten Sie darauf, dass keine Haare in den Gehörgang wachsen. Den inneren Gehörgang wegen der Verletzungsgefahr bitte nicht selbst säubern.  Verwenden Sie deshalb für die Ohrenpflege auch keine Wattestäbchen oder Ähnliches.   Augen: Viele Tibet Spaniel haben einen relativ starken Tränenfluss. Der Grund is ihre Herkunft eine Rolle: Sie müssen den Sand der trockenen tibetischen Hochebenen aus den Augen spülen. Dieses sekret verklebt und führt zu verfärbungen der Haare. Die Augen werden daher täglich mit einem feuchtem Wattepad abgewischt (etwa mit gekochtem und abgekühltem Wasser) Gebiß: Wie beim Menschen haben auch Hunde eine mehr oder weniger starke Veranlagung zur Zahnsteinbildung, Hunde die nur mit  Nassfutter gefüttert werden bekommen es leichter als welche die auch Trockenfutter bekommen. Wichtig ist das Ihr Hund seine Zähne "putzten" kann indem Sie ihm regelmäßig Kau-Sachen wie Ochsensiemer, Schweine Ohren, usw. zur verfügung stellen. Auch regelmäßiges  Zähneputzen mit einer speziellen Hunde-Zahnpaste kan helfen. Etwa im vierten Monat beginnt der Zahnwechsel. Auch in dieser Zeit braucht der Vierbeiner genügend zum Kauen und Nagen, wie Büffelhautröllchen oder Ochsenziemer. (sonst könnten Ihre Schuhe leiden! ;-) )  Beim Tibbie muß unbedingt auf "doppelte" Zähne, -dass sind Milchzähne, die beim Zahnwechsel im Kiefer geblieben sind- geachtet werden. Bricht ein bleibender Zahn durch während der Milchzahn noch nicht ausgefallen ist, sollten Sie den Tierarzt konsultieren,  um einer Fehlstellung der bleibenden Zähne vorzubeugen! Pfoten und Krallen: Trotz korrekter Fußform und ausreichender Bewegung auf hartem Boden wachsen die Krallen bei manchen Tibbies so stark, so das sie regelmäßig geschnitten werden müssen. Achten sie darauf das sie nicht ins "Leben" schneiden, lassen sie es sich  am besten von einem Tierarzt oder in einem Trimm-Shop zeigen. Die langen Haaren zwischen den Ballen sollten geschnitten werden. Besonders im Winter die Pfoten regelmäßig kontrollieren. Bei trockenen oder rissigen Ballen diese z.B. mit Melkfett einreiben.   Das Fell: Der Tibet-Spaniel ist sehr Pflegeleicht, sie brauchen nur regelmäßig gebürstet zu werden. Vorzugsweise mit einer Naturhaarborsten-Bürste, da diese sich nicht statisch aufladet und zum ausbürsten der Unterwolle verwenden Sie am besten eine weiche Zupfbürste -etwa mit abgerundete Zinken. Während des Haarwechsels muß bei bedarf Täglich gebürstet werden, ansonsten genügt dies ein bis Zweimal pro Woche wichtig dabei ist gleich auch die Augen und Ohren zu überprüfen und wenn nötig zu reinigen.  Diese Hunderasse ist besonders reinlich.  Zu ihrer Gewohnheit gehört es, dass sie Stunden damit verbringt, sich selbst zu pflegen – fast wie eine Katze. Sie haben ein doppeltes Fell, das heißt sie haben Kurze, dichte Unterwolle die isoliert, und Mittellanges, Seidiges Deckhaar das Schmutz und Wasser abstößt. Sie haben ein "Selbstreinigendes" Fell, wenn sie zB. von einer Wanderung schmutzig und nass nach Hause kommen braucht man sie meist nur kurz ab zu trocknen und schon sind sie wieder sauber. Sollte Ihr Tibbie aus welchem Grund auch immer toch mal ein Bad benötigen, bringen Sie möglichst nicht den "Haushalt" der Hundehaut durch falsche Pflege durcheinander. Achten Sie deshalb darauf, hochwertige Hundeshampoos und Pflegeprodukte auf Naturbasis mit möglichst wenig Chemie zu verwenden. Diese Shampoos sind mild und haben eine rückfettende Wirkung, wodurch die natürliche Schutzschicht der Haut nicht belastet wird. Vor allem sind sie auf den PH Wert der Hundehaut abgestimmt. Verwenden Sie bitte auf keinen Fall  - BABYSHAMPOOS, GESCHIRRSPÜLMITTEL oder DUSCHGELS!! Wie gesagt, um das Fell in einer guten kondition zu halten ist es Wichtig sie min. 1x wöchentlich zu bürsten oder bei bedarf auch öfter, vorallem während des Haarwechsel müssen sie ihn öfters bürsten um die losen Haare zu entfernen. Einen Tibbie NIEMALS scheren!! Es kann sonst passieren daß das Fell nicht mehr nachwächst und ein  irreparabler Schaden ensteht!  ("post clipping alopecia syndrom")  http://www.verenas-hundesalon.at/wussten.htm Der Nachteil eines langen Felles ist das es vermehrt zu verfilzungen kommen kann, vorallem hinter den Ohren, unter den Achseln und der "Hose", wenn sie das täglich kontrollieren und regelmäßig die betreffenden Stellen  mit einem Kamm (am besten mit rotierenden Zinken) vorsichtig  durch kämmen ist das weiter kein Problem. Am leichtesten tun sie sich wenn sie ihren Tibbie auf den Tisch stellen zum Bürsten, sie können Ihn so wohl  sitzen als auch im stehen lassen, Wenn sie Ihn auf dem Rücken liegen lassen, am besten sie nehmen ihen auf dem Arm wie ein Baby(die meisten Tibbies lassen sich das gut gefallen) auf diese weise können sie einfach den Bauch bürsten und ev. verfilzungen im Haar entfernen. Impfungen: Regelmäßige Impfungen schützen den Hund vor gefährlichen Krankheiten, Die erste Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parovirose, Zwingerhusten und Leptospirose bekommt das Hundekind mit acht Wochen. Eine Wiederholungsimpfung gegen diese Krankheiten, sowie gegen Tollwut wird in der zwölften und sechszehnten Woche fällig. Dieser Impfschutz muss jährlich aufgefrischt werden. Entwurmen: Es gibt verschiedene Wurmarten, die den Hund befallen können. Manche sind auch auf den Menschen übertragbar. Die ersten Entwurmungen führt der Züchter durch. Dann wird der Hund jeweils mit drei, sechs und neun Monaten entwurmt, später etwa zweimal jährlich. Leben Kinder im Haushalt, empfehlen manche Tierärzte auch eine vierteljährliche Wurmkur. Geeignete Präparate erhalten Sie beim Tierarzt.
Die kleinen Löwen vom Zillertal
©Haba Senghe Tibet-Spaniel 2015 / Burgstall 382 / 6290 Mayrhofen / Tirol - Austria / Tel.: +43-(0)5285-63970 / tibetspaniel@aon.at / www.tibbies.at